Panna cotta au lait de coco sans sucre - En-tete

Panna cotta mit Kokosmilch ohne Zucker

Eine Panna cotta mit Kokosmilch, ohne Zucker, mit Stevia gesüßt und vor dem Servieren mit einem Karamell-Topping auf Süßstoffbasis überzogen.

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Weiß und seidig bewahrt diese Panna cotta ihre glatte, leicht wackelige Konsistenz – mit Kokosmilch statt Sahne und Stevia statt Zucker. Beim Servieren rundet ein Topping aus flüssigem Süßstoff mit Karamellgeschmack das Dessert ab, ganz ohne aus Zucker gekochtes Karamell. Für 4 Personen benötigt sie 15 Minuten im Topf und anschließend 3 Stunden im Kühlschrank, insgesamt also 3 Std. 15. Je nach gewählten Zutaten liefert jede Portion etwa 3 g Nettokohlenhydrate. Dieses Rezept gehört zu meinen Keto-Desserts.

Was diese zuckerfreie Variante mit Kokosmilch anders macht

Panna cotta beruht auf einer einfachen Idee: Eine reichhaltige Basis wird erhitzt, leicht gesüßt und aromatisiert, dann sorgt ein Geliermittel beim Kühlen für Halt. In der klassischen Variante bilden Sahne, Zucker, Vanille und Gelatine dieses glatte, zarte Dessert. Hier ersetzt Kokosmilch die flüssige Vollfettsahne und verleiht Fülle sowie einen ausgeprägten Kokosgeschmack. Weißes Steviapulver tritt an die Stelle des Zuckers, wobei seine Süßkraft zu beachten ist, und Bourbon-Vanille bleibt optional.

Zum Gelieren gibt es zwei Möglichkeiten: Gelatine für eine zart schmelzende, leicht wackelige Konsistenz oder pflanzliches Agar-Agar für einen festeren Halt. Beim Servieren sorgt flüssiger Süßstoff mit Karamellgeschmack als Topping für eine bernsteinfarbene Note und einen süßen Kontrast, ohne gekochtes Karamell. Diese Variante bietet den Genuss einer cremigen Panna cotta und reduziert dabei die Kohlenhydrate deutlich. Die Kokosmilch bewahrt trotz fehlender Sahne ein vollmundiges Mundgefühl. Als Richtwert gelten etwa 238 kcal pro Portion.

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Die wichtigsten Zutaten

400 ml Kokosmilch aus dem Karton oder der Dose mit etwa 17 % Fett verleihen Fülle, runden die Konsistenz ab und tragen das Aroma; eine dickflüssige Kokosmilch zum Kochen sorgt besser für Halt als ein leichter Kokosdrink. Das Geliermittel sollte sorgfältig gewählt werden: Mit 5 g Gelatine, also etwa 3 Blättern à 1,75 g oder 3,5 Blättern à 1,5 g, bleibt die Panna cotta angenehm zart. Die Blätter werden in kaltem Wasser eingeweicht und anschließend einzeln in der heißen Milch aufgelöst, nachdem der Topf vom Herd genommen wurde.

Bei 1 g Agar-Agar ist das Vorgehen anders: Das Pulver muss mit der Flüssigkeit aufkochen, damit seine Gelierkraft aktiviert wird. Anschließend geliert die Masse schneller und wird fester. 30 g weißes Steviapulver sorgen für Süße, wobei das Ergebnis vom Produkt abhängt und die Menge vorsichtig angepasst werden sollte; eine Prise Salz verfeinert die Süße und hebt den Kokosgeschmack hervor. Bourbon-Vanille bleibt optional, entweder als Pulver in einer Menge von einem Teelöffel oder als Schote, und kann kleine Pünktchen hinterlassen. Das Topping beschränkt sich auf einen Esslöffel flüssigen Süßstoff mit Karamellgeschmack pro Portion, der erst unmittelbar vor dem Servieren hinzugefügt wird.

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Gelingen, Konsistenz und Servieren

Für gutes Gelingen kommt es auf Genauigkeit an: Entscheiden Sie sich für Gelatine oder Agar-Agar. Für Agar-Agar ist eine Feinwaage hilfreich, denn schon 1 g verändert die Konsistenz. Erhitzen Sie Kokosmilch, Stevia, Salz und Vanille zusammen und rühren Sie mit dem Schneebesen, bis alles gleichmäßig vermischt ist. Beim Aufkochen kann die Kokosmilch plötzlich hochsteigen: Mäßige Hitze und regelmäßiges Beobachten verhindern ein Überkochen. Mit Gelatine bleibt die Zubereitung im heißen Zustand flüssig und wird erst im Kühlschrank fest; mit Agar-Agar dickt die Flüssigkeit nach dem Aufkochen an, wobei eine kurze Ruhezeit abseits der Herdplatte die Konsistenz stabilisiert.

Wird die Mischung zu früh eingefüllt, kann sie in der Mitte einsinken; wartet man zu lange, geliert sie bereits vor dem Einfüllen. Deshalb sollte sie nach kurzem Abkühlen noch flüssig in die Formen gegossen werden. Das verhindert auch, dass die Vanillekörnchen auf den Boden sinken. Vier Förmchen mit je 120 bis 150 ml eignen sich gut; Dessertgläser erleichtern das Servieren, da das Stürzen entfällt. Zum Festwerden sind mindestens 3 Stunden im Kühlschrank nötig, wobei die Konsistenz mit der Zeit fester wird. Zum Stürzen lösen Sie den Rand mit einem kleinen, flachen Messer, drücken eine flexible Form leicht zusammen oder tauchen den Boden kurz in heißes Wasser. Bewahren Sie die Portionen abgedeckt im Kühlschrank auf und geben Sie das Karamell-Topping erst unmittelbar vor dem Servieren darüber.

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Panna cotta au lait de coco sans sucre - En-tete

Panna cotta mit Kokosmilch ohne Zucker

Diese zuckerfreie Panna cotta vereint Kokosmilch mit einer festen, zart schmelzenden Textur und wird mit einem Karamell-Topping verfeinert.
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Zubereitungszeit: 15 Minuten
Festwerden im Kühlschrank: 3 Stunden
Gesamtzeit: 3 Stunden 15 Minuten
Gericht: Dessert
Küche: Italienisch
Portionen: 4 Personen
Autor: Marc Winer

Zutaten

  • 400 ml Kokosmilch aus dem Karton oder der Dose, ich habe welche mit 17% Fett verwendet (das ist recht üblich)
  • 5 g Gelatine etwa 3 Blatt Gelatine à 1,75 g oder 3,5 Blatt à 1,5 g oder 1 g Agar-Agar
  • 30 g Stevia weiß, in Pulverform
  • 1 Prise Salz

Optional

  • 1 Teelöffel Bourbon-Vanillepulver oder eine Vanilleschote

Garnitur

  • 4 Esslöffel Süßungsmittel flüssig mit Karamellgeschmack

Anleitungen

Vorbereitung

  • Bei Blattgelatine: Die Gelatine mindestens 10 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Sie kann auch länger darin bleiben. Darauf achten, dass die Blätter nicht aneinanderkleben. Bei gemahlener Gelatine oder Agar-Agar diesen Schritt überspringen.
    5 g Gelatine

Milch aufkochen

  • Die Kokosmilch mit dem weißen Stevia, der Vanille (falls verwendet) und dem Salz zum Kochen bringen. Kurz aufkochen lassen und mit dem Schneebesen umrühren. Achtung: Sie verhält sich dabei genauso wie flüssige Vollfettsahne oder Milch. Anfangs scheint es lange zu dauern. Sobald die Mischung jedoch kocht, kocht sie auch sehr schnell über. Dann kurz vom Herd nehmen oder die Hitze reduzieren.
    400 ml Kokosmilch, 30 g Stevia, 1 Teelöffel Bourbon-Vanillepulver, 1 Prise Salz
  • Den Herd ausschalten. Die Gelatineblätter ausdrücken. Anschließend einzeln in der Milch auflösen und mit dem Schneebesen gut verrühren. Bei gemahlener Gelatine den Herd auf niedriger Stufe eingeschaltet lassen und dem Pulver etwas Zeit geben, sich aufzulösen. Agar-Agar hingegen mit der Milch gut aufkochen lassen. Die Milch wird dabei bereits etwas dickflüssiger.
  • Kurz im Topf abkühlen lassen. Je kühler die Masse ist, desto weniger sinkt die Vanille direkt auf den Boden (und befindet sich nach dem Stürzen vollständig oben). Beim Befüllen der Förmchen muss sich die Mischung aber noch gut gießen lassen. Auch bei Agar-Agar die Milch kurz im Topf stehen lassen. Die dickflüssige Masse fällt beim Abkühlen nämlich etwas zusammen. Wenn man sie sofort einfüllt, sinkt die Panna cotta in der Mitte etwas ein.
  • Auf die Förmchen verteilen. Falls sie noch sehr heiß sind: Die Förmchen außerhalb des Kühlschranks noch kurz abkühlen lassen. Anschließend mindestens 3 Stunden in den Kühlschrank stellen. Je länger die Kühlzeit, desto fester wird die Panna cotta. Mit Agar-Agar geht es schneller, und bei Bedarf kann die Masse auch bei Zimmertemperatur fest werden.

Kurz vor dem Servieren stürzen

  • Die Panna cotta möglichst rundherum vom Rand der Förmchen lösen, ohne sie zu beschädigen. Dafür eignet sich ein kleines, flaches Messer mit abgerundeter Spitze sehr gut.
  • Etwas flexible Förmchen von allen Seiten leicht zusammendrücken. Förmchen, bei denen sich der Unterdruck aufheben lässt, direkt auf den Servierteller stürzen.
  • Falls sich die Panna cotta nicht gut löst, eine Tasse oder eine kleine Schüssel mit heißem Leitungswasser füllen. Ein Förmchen am oberen Rand festhalten und einige Sekunden ins Wasser tauchen. Herausnehmen, leicht abtrocknen und erneut versuchen, die Panna cotta zu stürzen.
  • Die Garnitur auf der Panna cotta anrichten. Guten Appetit!
    4 Esslöffel Süßungsmittel

Notizen

Die Menge ist auf einen großen Karton oder eine Dose Kokosmilch ausgelegt. Sie reicht für 4 Förmchen mit etwa 120 bis 150 ml Fassungsvermögen. Bei kleineren Förmchen besser mehr Portionen zubereiten, sonst bleibt viel Masse übrig. So ließen sich 5 Förmchen à 100 ml bis knapp unter den Rand füllen.
Utensilien: kleine Förmchen, kleiner Topf (mit Stiel), Schneebesen, kleine Schüssel mit kaltem Wasser, kleine Präzisionswaage, Tasse mit heißem Wasser.
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