Was sind Reisnudeln?
Reisnudeln sind Nudeln, die aus Reismehl, Wasser und Salz hergestellt werden. Sie werden hauptsächlich in Südostasien gegessen, sind aber auch in einigen Teilen Chinas zu finden.
Traditionell werden sie in einer heißen Suppe mit verschiedenen, eine köstlicher als die andere, Beilagen serviert. Sie können aber auch in Pfannengerichten verwendet werden, wie es in Thailand sehr häufig der Fall ist. (Und das ist bei Weitem meine bevorzugte Art, sie zuzubereiten.)
Zu den Pfannengerichten zählen insbesondere Pad See Ew oder Pad Thai. Reisnudeln werden in Thailand in der Regel mit Rindfleisch, Garnelen, Hähnchen, Gemüse und Fischsauce serviert.
Link zu meinem Pad-Thai-Rezept

Link zu meinem Pad-See-Ew-Rezept

Die Ursprünge der Reisnudeln
Die Geschichte der Reisnudeln ist lang und faszinierend, deshalb fasse ich sie für euch kurz zusammen, denn wir haben alle ein bisschen wenig Zeit. Wenn ihr mehr erfahren möchtet, kann ich euch auf meine Quelle verweisen.
Diese Zutat gibt es nämlich schon seit mehr als dreitausend Jahren. Die ersten schriftlich überlieferten Rezepte für Nudeln aus Reismehl wurden auf einem Grabstein aus der Han-Dynastie des 2. Jahrhunderts vor Christus in China gefunden.
Reisvermicelli wurden auch in einem chinesischen Gedicht aus der Tang-Dynastie (618–907 nach Christus) erwähnt.
Interessant ist, dass Reisvermicelli zu jener Zeit die beliebteste Variante waren, weil sie leicht herzustellen, kostengünstig und nach dem Trocknen gut haltbar waren – sie hielten sich deutlich länger als Teigwaren auf Weizenbasis.
Wie kocht man Reisnudeln?
Es gibt viele Möglichkeiten, Reisnudeln zuzubereiten. Während ich die fortgeschrittenere Methode jedoch in meinem Pad-Thai-Rezept oder in meinem Artikel wie man Reisnudeln kocht ausführlich erkläre, unterscheidet sich die unten beschriebene Methode kaum von der für klassische Teigwaren und liefert sehr gute Ergebnisse, wenn ihr es euch nicht zu kompliziert machen wollt.
Bringt zunächst Wasser in einem Topf zum Kochen. Gebt dann eine Prise Salz hinzu, bevor ihr die Reisnudeln dazugebt.
Lasst sie bei starker Hitze garen und rührt dabei gelegentlich um. Gießt nach 10 Minuten Kochzeit das Wasser ab und gebt die Nudeln zum Servieren in eine Schüssel.
- Ein kleiner Tipp, falls ihr sie in einem Pfannengericht verwenden möchtet: Spült sie in einem Sieb mit kaltem Wasser ab. Die Nudeln werden so fester, damit sie beim Anbraten gut bleiben.
Die verschiedenen Sorten von Reisnudeln

Reisnudeln gibt es in einer großen Vielfalt an Arten und Formen. Die wichtigsten Varianten hängen von den Zutaten, der Dicke und der Garzeit ab. Ich stelle euch hier die beiden gängigsten Sorten vor.
Die Reisvermicelli

Reisvermicelli sind eine Art Reisnudeln, die in vielen Kulturen sehr beliebt ist. Sie werden oft als kaltes Gericht oder in heißer Suppe gegessen.
Reisvermicelli können gekocht werden, werden aber meist in kaltem Wasser eingeweicht, um sie zu hydrieren und zu verhindern, dass sie zusammenkleben.
Sobald sie eingeweicht und abgetropft sind, können sie mit Öl und verschiedenen Gewürzen wie Knoblauch, Sojasauce, Sesamöl, … gewürzt werden – man findet sie sogar in vietnamesischen Frühlingsrollen.
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Die Reisbandnudeln

Reisbandnudeln sind eine Art getrockneter Nudeln, die ursprünglich aus China stammen. Am besten schmecken sie, wenn sie frisch und knackig sind.
Daraus entsteht die in Europa am weitesten verbreitete Art von Reisnudeln. Traditionell werden sie bei verschiedenen Festen in Asien serviert. Reisbandnudeln werden aus einem Teig aus Reismehl, Salz, Wasser und Öl hergestellt, der anschließend in feine Streifen geschnitten und dann frittiert oder im Ofen getrocknet wird, um trockene und knusprige Nudeln zu erhalten.
Die Dicke der Nudeln
Reisnudeln sind in unterschiedlichen Dicken erhältlich – die dickeren werden oft verwendet, um kräftige, stark gerührte Pfannengerichte wie das chinesische Gericht Beef Ho Fun zuzubereiten. Umgekehrt werden feinere Gerichte wie Pad See Ew oder Pad Thai mit dünneren Nudeln gemacht.

Kalorien von Reisnudeln
Da sich Reisnudeln hauptsächlich in ihrer Form und nicht in ihrer Zutatenbasis unterscheiden, gelten diese Werte für alle zuvor beschriebenen Sorten: 100 Gramm Reisnudeln haben einen Energiewert von 2 Kalorien
