Es gibt viele Sorten Klebreis aus aller Welt, vor allem aus Thailand, China und Japan.
Für dieses Rezept sollten Sie nach thailändischem oder chinesischem Klebreis Ausschau halten, der manchmal auch als „Süßreis“ oder „Sticky Rice“ verkauft wird. Auch wenn die Bezeichnungen unterschiedlich sind, handelt es sich im Grunde um dasselbe. Glauben Sie mir.
Klebreis ist eine vielseitige Zutat, die in vielen Bereichen der asiatischen Küche zum Einsatz kommt. Neben herzhaften Gerichten, die Sie vielleicht schon kennen, wie Zongzi (gefüllte Klebreispäckchen) oder Shumai und anderen Dim Sum, wird Klebreis auch für unglaublich köstliche Desserts verwendet, die ich Ihnen unbedingt noch zeigen möchte.

Ich persönlich bin ein großer FAN von Klebreis. Ich habe noch nie jemanden getroffen, der seine weiche, zarte Textur nicht mag.
Damit er sich für bestimmte Rezepte eignet, muss er jedoch vorgegart werden. Und damit kommen wir zur Frage: Wie kocht man Klebreis eigentlich?
In diesem kurzen Rezept zeige ich Ihnen, wie Sie Klebreis ganz ohne Reiskocher und ohne Spezialausrüstung zubereiten.
Eine absolut gelingsichere Methode für Klebreis
Das Garen von Sticky Rice oder Klebreis unterscheidet sich ein wenig von der Zubereitung von normalem Reis. Man benötigt weniger Wasser, deshalb ist Dämpfen die bessere Methode als das Garen in einem Topf mit siedendem Wasser.
Einige hochwertigere chinesische und japanische Reiskocher verfügen über spezielle Programme, aber die meisten bieten diese Funktion nicht. Und vor allem: Solche Reiskocher können richtig teuer sein ! Oft kosten sie weit über 600 €.

Ich bereite Klebreis am liebsten mit einer bewährten Methode aus Einweichen und Dämpfen zu. So gelingt er nicht nur jedes Mal perfekt, sondern die einzelnen Körner bleiben auch schön voneinander getrennt, statt zu einem großen klebrigen Block zusammenzukleben, wie es im Reiskocher manchmal passieren kann.
Schluss mit zu weichem, matschigem oder nicht ganz gegartem Klebreis. Und Spezialausrüstung brauchen Sie dafür auch nicht! Alles, was Sie benötigen, ist ein großer, tiefer Topf mit Deckel, eine leere Thunfischdose (oder ein Dämpfeinsatz, falls Sie einen haben) und eine hitzebeständige Form.

Wenn Sie einen Bambusdämpfkorb haben — mein liebstes Utensil zum Dämpfen — oder einen Dämpfeinsatz aus Metall, funktioniert das genauso gut.
Tipps zum Garen von Klebreis
Bevor es mit dem Rezept losgeht, kommen hier noch ein paar wichtige Tipps für die Zubereitung von Sticky Rice:
- Vorsicht: Er klebt wirklich stark! Wenn Sie gegarten Klebreis anfassen, befeuchten Sie am besten Ihre Hände und die Servierutensilien, damit nichts daran haften bleibt.
- Außerdem ist es eine gute Idee, den Teller oder den Dämpfeinsatz mit Backpapier auszulegen.
- Ein weiterer wichtiger Punkt: Klebreis trocknet bei Raumtemperatur schnell aus und wird fest. Halten Sie ihn deshalb warm und zugedeckt, bis Sie ihn servieren oder in einem Rezept weiterverwenden.
- Am besten servieren Sie ihn warm, denn kalter und fest gewordener Klebreis ist oft schwerer verdaulich.
Wo bekommt man Klebreis?
In jedem Asialaden und inzwischen auch in manchen Supermärkten.

Kochutensilien
Zutaten
- 210 g Klebreis
- Wasser
Anleitungen
- Geben Sie den Klebreis in eine Schüssel oder ein anderes tiefes Gefäß. Füllen Sie so viel Wasser ein, dass der Wasserstand mindestens 7.5 cm über dem Reis liegt, da er beim Einweichen aufquillt.
- Lassen Sie den Reis 6 bis 24 Stunden einweichen. Für eine weichere Textur weichen Sie ihn einfach länger ein.
- Gießen Sie das Wasser ab (überschüssiges Wasser müssen Sie nicht abschütteln) und verteilen Sie den eingeweichten Klebreis gleichmäßig auf einem hitzebeständigen Teller mit Rand oder in einem mit Backpapier ausgelegten Bambusdämpfer.
- Decken Sie den Reis ab und dämpfen Sie ihn 30 bis 45 Minuten. Wenn Sie eine größere Menge zubereiten, dämpfen Sie den Reis in zwei Durchgängen oder entsprechend länger. Prüfen Sie zwischendurch die Konsistenz und verlängern Sie die Dämpfzeit bei Bedarf.
- Lassen Sie den Klebreis bis zum Servieren oder zur weiteren Verwendung im Rezept im Dämpfer oder gut abgedeckt, damit er nicht austrocknet.
