Dieses vietnamesische Dessert auf Basis von Kokosmilch ist herrlich reichhaltig und cremig – perfekt, um eure Lust auf Süßes zu stillen oder als überraschender Abschluss eines echten asiatischen Essens
Was ist Chè Chuối?
Wie so oft bei vietnamesischen Gerichten beginne ich am liebsten damit, den Namen aufzuschlüsseln. Chuối bedeutet Banane, und Chè ist schlicht ein Oberbegriff für süße „Suppen“. Zumindest, wenn man auch Dinge wie Puddings als „Suppen“ durchgehen lässt.

Kurz gesagt: Wenn es irgendwie flüssig, cremig und süß ist, habt ihr höchstwahrscheinlich ein Chè vor euch.
In Vietnam wird Chè Chuối traditionell mit Chuối-xiêm-Bananen (Pisang Awak) zubereitet. Sie sind feiner und leicht säuerlicher als die bei uns üblichen Cavendish-Bananen und behalten beim Garen besser ihre Form.

Man bekommt sie tiefgekühlt im Asia-Laden; wiederholtes Aufwärmen vertragen sie problemlos – anders als Cavendish-Bananen, die schnell zerfallen.
Wenn ihr keine findet, verwendet sehr reife Kochbananen mit schwarz gefleckter Schale. Sie sind milder und weniger aromatisch. Um ihren Geschmack zu intensivieren, lasst sie in Zucker ziehen, bevor ihr sie zur Kokosmilch gebt. Und wenn ihr normale Bananen verwendet? Wird es trotzdem lecker.

Chè Chuối ist reichhaltig, cremig und nur leicht süß. Man genießt es heiß oder lauwarm, mit gerösteten Erdnüssen bestreut. Es ist ein idealer süßer Snack oder ein wunderbar aromatisches Dessert zum Abschluss einer Mahlzeit.
Die Hauptzutaten für Chè Chuối

Die Kokosmilch: Greift idealerweise zu echter Kokosmilch. Kokos-„Milch“ à la Alpro solltet ihr lieber meiden – das ist im Grunde nur aromatisiertes Wasser
Bananen: Wie oben erwähnt, ist die Sorte Chuối xiêm aus dem Asia-Laden ideal. Zur Not funktioniert aber auch eine hierzulande übliche Banane. Probiert sie auch in vietnamesischen Bananen-Beignets
Tapiokaperlen: Kleine Perlen, die ihr im Asia-Laden findet
Der Palmzucker: Ihr könnt ihn durch normalen Zucker oder Rohrzucker ersetzen
Der Pandan: Ersetzt ihn durch etwas Vanilleextrakt. Wenn ihr aber frische oder getrocknete Pandanblätter bekommt, schmeckt es wirklich köstlich

Zutaten
- 700 mL Kokosmilch
- 700 mL Wasser
- 60 g Palmzucker alternativ normaler Zucker
- 0.25 TL Salz
- 85 g Tapiokaperlen kleine
- 2 Bananen reif
- 1 Banane in Scheiben geschnitten, zum Garnieren
- grob zerstoßene Erdnüsse zum Garnieren
- 2 EL Sesam geröstet
- 3 Blätter Pandan zusammengebunden; alternativ etwas Vanilleextrakt verwenden, keinen Pandanextrakt
Anleitungen
- Kokosmilch, Pandan und Wasser in einem Topf bei starker Hitze zum Kochen bringen.700 mL Kokosmilch, 700 mL Wasser, 3 Blätter Pandan

- Die Hitze reduzieren und Zucker sowie Salz hinzufügen.60 g Palmzucker, 0.25 TL Salz

- Rühren, bis sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.

- Die Tapiokaperlen hinzufügen und 30 Minuten köcheln lassen, dabei häufig umrühren, bis die Perlen durchsichtig sind.85 g Tapiokaperlen

- Die Bananen der Länge nach vierteln und anschließend in 1 bis 2 cm große Stücke schneiden.2 Bananen

- Den Topf vom Herd nehmen, die Bananenstücke unterrühren, abdecken und 10 Minuten ziehen lassen, bis die Bananen warm sind.

- In Servierschalen füllen und mit geröstetem Sesam, Erdnüssen und der restlichen Banane garnieren.1 Banane, 2 EL Sesam, grob zerstoßene Erdnüsse
- Warm, bei Zimmertemperatur oder leicht gekühlt servieren.

Faute de feuilles de pandan, j’ai mis une petite cuillère d’extrait de vanille et j’ai réduit le sucre de palme à 45 g. Le résultat est resté super onctueux et encore plus équilibré, surtout servi tiède avec les cacahuètes grillées 😋
Ce chè chuối me rappelle les desserts que ma grand-mère faisait l’hiver, quand l’odeur du lait de coco parfumait toute la cuisine et qu’on attendait le bol tiède avec impatience. Le mélange banane et tapioca, avec les cacahuètes grillées, a ce côté réconfortant et simple qui donne envie d’y retourner encore une fois 🙂
Mon conjoint a été bluffé par l’onctuosité du lait de coco et le tapioca bien transparent, il m’a même dit que ça faisait dessert de resto. Résultat, il m’a déjà demandé d’en refaire ce week-end 😊
Merci pour cette recette de chè chuối, les explications sur les bananes et le pandan m’ont vraiment aidé à réussir une version bien crémeuse à la maison 😊