Herkunft und Geschichte des Jasminreis
Jasminreis ist ein Grundnahrungsmittel der asiatischen Küche. Es handelt sich um eine langkörnige Reissorte, in der Regel weiß, die hauptsächlich aus Thailand und Kambodscha stammt. Seinen Namen verdankt er nicht seinem Duft, sondern seiner Farbe, die der Blüte des Jasmins ähnelt.
Viele Jahre lang war Thailand der größte Exporteur von Jasminreis, und auch heute noch ist er das wichtigste Produkt des Außenhandels.
Die verschiedenen Jasminreis-Sorten
Es gibt mehrere Sorten von Jasminreis: die weiße, die braune und die schwarze Variante. Diese drei Sorten weisen die gleichen grundlegenden Eigenschaften auf, das heißt ein ausgeprägtes Aroma und einen nussigen Geschmack. Dennoch enthält die braune Variante mehr Vitamine, Ballaststoffe und Antioxidantien.
Mehreren Gerüchten zufolge war schwarzer Jasminreis früher ausschließlich dem Adel und den höheren Gesellschaftsschichten vorbehalten, weshalb er auch „verbotener Reis“ genannt wurde. Im Vergleich zu den anderen Varianten enthält er deutlich mehr Proteine, Eisen und Ballaststoffe. Außerdem ist er deutlich reicher an Anthocyanen.

Unterschiede zwischen Jasminreis und Basmatireis
Obwohl sich Jasminreis und Basmatireis sehr ähneln, sind ihr Geschmack und ihre Textur dennoch nicht identisch. Jasminreis hat einen milden und nussigen Geschmack. Er besitzt ein eher blumiges, präsenteres Aroma und eine zarte Konsistenz.
Auch Basmatireis hat einen nussigen Geschmack, allerdings viel erdiger und fester. Er wird hauptsächlich in Indien und Pakistan verwendet. Zudem ist das Korn des Basmatireis länger als das des Jasminreis. Beim Kochen kann es sich bis auf das Doppelte seiner ursprünglichen Größe ausdehnen.
Nährwerte von Jasminreis
Im Vergleich zu anderen weißen Reissorten hat Jasminreis etwas mehr Kalorien und enthält daher mehr Fett. Manche bevorzugen braunen Jasminreis gegenüber weißem Jasminreis, da er als gesünder, proteinreicher und nährstoffreicher gilt.
Verwendung von Jasminreis
Jasminreis wird als Beilage zu Fleisch, Fisch und Desserts verwendet. Die gute Nachricht ist, dass Sie nicht unbedingt einen Reiskocher benötigen. Ein Topf genügt vollkommen. Für mich ist die beste Art, Jasminreis zu kochen, das Dünsten, also die Zubereitung durch Absorption.
Wie kocht man Jasminreis?
Ein kleiner Tipp: Spülen Sie den Reis vor dem Kochen immer mit kaltem Wasser ab, um die überschüssige Stärke zu entfernen. Gießen Sie anschließend das Spülwasser ab. Verwenden Sie zum Kochen ein Volumen Reis auf zwei Volumen Wasser. Decken Sie den Topf ab und bringen Sie alles zum Kochen.
Reduzieren Sie schließlich die Hitze und lassen Sie alles einige Minuten köcheln, bis das Wasser vollständig aufgesogen ist. Beenden Sie den Garvorgang und lassen Sie den Reis noch einige Minuten ruhen… Khõ hai dja! (Guten Appetit!)
Geschmack von Jasminreis
Obwohl Jasminreis im Allgemeinen recht mild ist, hat er dennoch einen süßlichen und nussigen Geschmack. Beim Kochen verströmt er einen Duft, den ich als eine Mischung aus gebuttertem Popcorn und duftenden Blüten beschreiben würde.
Seine Textur ist nach dem Kochen leicht und locker. Er harmoniert sehr gut mit den in Asien oder im Nahen Osten verwendeten Gewürzen. Es ist im Übrigen die Würzung, die den Geschmack des Reises bestimmt.
Alternativen zu Jasminreis
Ich würde sagen, die beste Alternative zu Jasminreis ist Basmatireis, mit dem er häufig verglichen wird. Auch wenn Geschmack, Aroma und Textur sich von Jasminreis unterscheiden, weisen sein Korn und sein Duft Ähnlichkeiten zu diesem auf. Er kann ebenso durch braunen Reis, weißen Reis und Wildreis ersetzt werden.
