Crêpes aus Kichererbsenmehl, ohne Ei und Milch: dünn, goldbraun, an den Rändern knusprig und in der Mitte weich.
Dünn und goldbraun, in der Mitte weich und an den Rändern leicht knusprig: Diese Crêpes haben ein dezentes Kichererbsenaroma. Für den Teig braucht es nur wenig: Kichererbsenmehl, Wasser, Salz und etwas Fett zum Ausbacken. Rechnen Sie insgesamt mit 45 Minuten, davon 30 Minuten für die Vorbereitung einschließlich Ruhezeit und 15 Minuten zum Ausbacken, für drei dünne Crêpes in einer Pfanne mit 24 cm Durchmesser. Dieses Rezept gehört zu meinen Keto-Frühstücksrezepten.
Was sind Crêpes aus Kichererbsenmehl?
Diese Crêpes zeichnen sich durch knusprige Ränder, eine weiche Mitte und eine empfindlichere Struktur als klassische Crêpes aus Weizenmehl und Eiern aus. Beim Aufrollen können sie bröckeln oder brechen, besonders bei Verwendung der geringeren Mehlmenge.
Hier sorgt allein das Kichererbsenmehl für die Bindung im Teig, ganz ohne Ei und Milch. Das Wasser macht ihn flüssig, das Salz würzt ihn, und Kokosöl oder Butter fetten die Pfanne und unterstützen die Bräunung. Nach mindestens 30 Minuten Ruhezeit wird der Teig gleichmäßig und fast cremig, bleibt aber flüssig genug, um sich schnell verteilen zu lassen.

Ein Teig mit Wasser, ohne Ei und Milch
Die Grundlage ist ein Teig mit Wasser, der in einer heißen Pfanne dünn ausgebacken wird. Dabei ist vor allem Fingerspitzengefühl gefragt: Die erste Seite muss vor dem Wenden fest werden, denn Kichererbsenteig bleibt empfindlicher als ein Teig mit Eiern.
Kichererbsenmehl gibt es im Bioladen, in manchen Supermärkten sowie in indischen oder mediterranen Lebensmittelgeschäften. Es schmeckt kräftiger als Weizenmehl und sorgt für eine besondere Konsistenz: Die Ränder werden schnell knusprig, während die Mitte weich bleibt. Durch die Verwendung von Hülsenfruchtmehl erinnert dieses Rezept an einige Zubereitungen aus der indischen Küche.
Die wichtigsten Zutaten
Auf 200 ml Wasser kommen je nach gewünschter Festigkeit 60 bis 75 g Kichererbsenmehl: Mit 60 g werden die Crêpes sehr dünn und empfindlich, mit 75 g erhalten sie etwas mehr Halt. Das Mehl bindet den Teig ohne Ei und Milch und verleiht ihm einen runden, leicht pflanzlichen Geschmack. Es ist von Natur aus glutenfrei; bei Zöliakie muss jedoch sichergestellt werden, dass keine Kreuzkontamination vorliegt.

Das Wasser lässt das Mehl quellen und sorgt für einen flüssigen Teig. Die Ruhezeit von mindestens einer halben Stunde ist wichtig: Kleine Klümpchen lösen sich weitgehend auf, und der Teig wird gleichmäßig. Anschließend genügt ein kurzes Umrühren vor dem Ausbacken. Das Salz dient lediglich zum Würzen, ohne die Struktur zu verändern.
Beim Ausbacken erleichtert Kokosöl das Lösen aus der Pfanne, fördert die Bräunung und macht die Ränder besonders knusprig; rechnen Sie für die drei Crêpes einschließlich Bratfett mit 362 Kalorien. Butter erfüllt denselben Zweck beim Einfetten und bringt eine milchigere Note mit.
Tipps zur Zubereitung und zum Servieren
Nach der Ruhezeit sollte der Teig leicht fließen und dabei geschmeidig, fast cremig bleiben. Geeignet ist eine gut erhitzte Pfanne mit 24 cm Durchmesser bei relativ hoher Hitze (etwa Stufe 6 oder 7 auf einem Induktionsherd): Geben Sie das Fett erst hinein, wenn die Pfanne heiß ist. Für jede Crêpe reicht eine kleine Schöpfkelle Teig. Dieser muss Zeit haben, sich zu verteilen, bevor er stockt; backen Sie die erste Seite 2 bis 3 Minuten, bis die Ränder Farbe annehmen, die zweite Seite 1 bis 2 Minuten. Wenn die Crêpe beim Falten etwas einreißt, ist sie nicht misslungen. Einfaches Falten ist oft besser als festes Aufrollen.

Herzhaft serviert passen diese Crêpes zu gegartem Gemüse, Käse oder einem Aufstrich und harmonieren mit Chana Masala oder Palak Paneer. Für etwas Frische geben Sie ein wenig Raita dazu; sie passen auch zu gebratenem Chinakohl. In der süßen Variante werden sie mit Beeren, Nüssen oder Kokoscreme serviert. Kichererbsenmehl liefert allerdings eine nennenswerte Menge Kohlenhydrate, die je nach Portionsgröße berücksichtigt werden sollte. Nach dem Abkühlen lassen sie sich in einem luftdichten Behälter im Kühlschrank aufbewahren, jeweils mit Backpapier dazwischen, und bei milder Hitze in der Pfanne aufwärmen.
Weitere kohlenhydratarme Ideen finden Sie in meiner Sammlung aller Keto-Rezepte.

Crêpes aus Kichererbsenmehl
Zutaten
- 60 bis 75 g Kichererbsenmehl
- 200 ml Wasser
- Prise Salz rosa Himalayasalz oder keltisches Meersalz
- 3 Mal Kokosöl zum Ausbacken; oder 3 Portionen Butter (von grasgefütterten Kühen) zum Ausbacken
Anleitungen
- Das Mehl mit dem Salz vermischen. Das Wasser hinzufügen und mit dem Schneebesen verrühren, bis die größten Klümpchen verschwunden sind. Ein paar Klümpchen können noch bleiben, sie verschwinden, wenn der Teig eine Weile ruht. Mindestens eine halbe Stunde ruhen lassen.60 bis 75 g Kichererbsenmehl, 200 ml Wasser, Prise Salz
- Den Teig vor dem Ausbacken noch einmal kurz mit dem Schneebesen durchrühren. Er hat jetzt eine glatte, fast cremige Konsistenz.
- Die Pfanne bei recht hoher Hitze erhitzen (Stufe sechs bis sieben auf dem Induktionsherd) und die Butter oder das Öl hineingeben, sobald die Pfanne heiß ist.3 Mal Kokosöl
- Eine Suppenkelle voll Teig in die Pfanne geben. Auf einer Seite zwei bis drei Minuten backen. Die Ränder dürfen schon etwas Farbe annehmen.
- Die andere Seite ein bis zwei Minuten backen.
- Zweimal wiederholen, sodass insgesamt drei Crêpes entstehen.
- Das Kichererbsenmehl bildet köstliche kleine Knusperkrusten; beim Aufrollen kann die Crêpe daher etwas bröckeln.