Köstliche Mondkuchen mit nur wenigen Zutaten
Mondkuchen sind einfach köstlich. Und das Beste: Es gibt unzählige Varianten, eine verführerischer als die andere. Letztes Jahr habe ich euch zum Mittherbstfest ein traditionelles Rezept für Mondkuchen vorgestellt. Für die diesjährige Ausgabe wollte ich euch eine weitere, ebenso köstliche Variante zeigen.
Streng genommen erinnern diese Mungbohnen-Küchlein zwar an Mondkuchen, vor allem weil sie mit einer Mondkuchenform geformt werden, doch es handelt sich nicht um traditionelle Mondkuchen der chinesischen Küche.
Traditionelle Mondkuchen aus Südchina sind im Ofen gebackene Gebäckstücke mit einer dünnen Teighülle, die eine Bohnenpaste und ein oder zwei gesalzene Eigelbe umschließt.

Verschiedene Varianten von Mungbohnen-Mondkuchen
Das Schöne daran: Man kann sich wirklich austoben! Heute setzen wir auf die pure Form: einen großen, köstlichen KUCHENBLOCK, der im Mund zergeht. Einmal pur, einmal mit Matcha.

Ihr könnt aber auch rote Bohnenpaste, Sesampaste (fest), Lotuspaste, Pandan … einarbeiten – erlaubt ist, was euch schmeckt und was eure Fantasie hergibt.
Die wichtigsten Zutaten für dieses Rezept
Gelbe Mungbohnen: auch Mung Dal genannt (wie beim Daal Bhat). Daraus bereiten wir eine köstliche, cremige gelbe Bohnenpaste zu
Butter: Klingt in der asiatischen Küche vielleicht überraschend, aber glaubt mir: Sie verleiht den Küchlein eine wunderbar zarte Cremigkeit

Kochutensilien
Zutaten
- 200 g geschälte Mungbohnen Mung-Dal
- 375 ml Wasser
- 55 g Butter ungesalzen
- 100 g Zucker
- 65 g Honig
- 0.25 Teelöffel Salz
- Matcha-Pulver zum Färben
Anleitungen
Mungbohnen vorbereiten
- Die Mungbohnen waschen, bis das Wasser klar bleibt.200 g geschälte Mungbohnen

- Das Wasser zu den Mungbohnen geben und die Bohnen mindestens 4 Stunden, am besten über Nacht, einweichen lassen.375 ml Wasser

- Die Bohnen unter fließendem Wasser abspülen und gründlich abtropfen lassen. Die eingeweichten Bohnen in einen antihaftbeschichteten Topf geben. Nur so viel Wasser hinzufügen, dass die Bohnen knapp bedeckt sind.

Mungbohnen kochen
- Den Topf auf den Herd stellen und die Bohnen bei mittlerer Hitze zum Kochen bringen. Sobald das Wasser zu sprudeln beginnt, den Topf abdecken und die Hitze auf sehr niedrige Stufe reduzieren.

- Etwa 20 Minuten köcheln lassen, bis die Bohnen gar und weich sind.

Mungbohnenpaste zubereiten
- Vom Herd nehmen und die gekochten Bohnen mit einem Spatel zu einer glatten Paste zerdrücken. Alternativ in einem Standmixer pürieren; das ist deutlich einfacher.

- Zucker, Honig, Salz und Butter hinzufügen.55 g Butter, 100 g Zucker, 65 g Honig, 0.25 Teelöffel Salz

- Den Topf wieder auf den Herd stellen und die Masse bei mittlerer bis niedriger Hitze rühren, bis die Butter geschmolzen ist und sich Zucker und Honig aufgelöst haben. Sobald die Butter schmilzt, wird die Paste zunächst flüssiger.
- Während die Feuchtigkeit verdampft, dickt die Paste ein und löst sich vom Topfboden. Weiter rühren, bis die Paste der Bewegung des Spatels folgt, aber noch leicht daran haften bleibt.

- Die Hitze auf die niedrigste Stufe reduzieren, damit die Paste nicht anbrennt. Unter Rühren weitergaren, bis die Paste so fest ist, dass sie nicht mehr am Spatel klebt. Sie sollte nun in etwa die Konsistenz von Knete haben.

Färben und abkühlen lassen
- Die Paste vom Herd nehmen, in eine Schüssel geben und in zwei Portionen teilen. Eine Portion mit Matcha-Pulver färben. Gut unterarbeiten, dabei die Paste mit einem Spatel immer wieder flach drücken.Matcha-Pulver

- Beide Portionen abkühlen lassen, bis sie lauwarm sind. Die Oberfläche der Paste abdecken, damit sich keine Kruste bildet.
Mondkuchen formen
- Die lauwarme Paste portionsweise in jeweils fünf gleich große Stücke teilen, etwa 50 g pro Stück. Jede Portion zwischen den Händen zu einer Kugel rollen. Die Kugeln mit Frischhaltefolie abdecken, damit sie nicht austrocknen.

- Die Mondkuchen mit einer Mondkuchenform prägen. Jede Kugel mit den Handflächen zu einem länglichen Zylinder rollen. Die Paste vorsichtig in die Form geben und die Form auf eine ebene Fläche stellen.

- Den Griff behutsam nach unten drücken, um das Muster einzuprägen. Drücken, bis es nicht weitergeht, dann den Griff anheben, um die Paste aus der Form zu lösen.

- Mit den restlichen Kugeln ebenso verfahren. Die Mondkuchen unbedingt formen, solange die Paste noch lauwarm, aber nicht mehr heiß ist.
Notizen
Nährwerte
Kulinarische Quellen
Für dieses Rezept habe ich mich am Rezept des Blogs „Huang Kitchen“ orientiert
