Ein köstlicher japanischer Krautsalat – besser als in deinem Lieblingsrestaurant
Es gibt verschiedene Ansätze, Krautsalat zuzubereiten: vom einfachen Dressing über kurzes Marinieren bis hin zur echten Fermentation. Willkommen in der faszinierenden Welt der Tsukemono, also japanischem eingelegten Gemüse.

Japanischer Krautsalat – was ist das?
Wie bereits erläutert, ist Tsukemono ein Oberbegriff für eine sehr beliebte Art, Gemüse in Japan zuzubereiten. Schade, dass viele Restaurants oder Blogger Krautsalat einfach so nennen, als wäre Tsukemono ein eigenständiges Gericht statt einer Technik.
Japanischer Krautsalat ist ein Tsukemono, aber nicht jedes Tsukemono ist ein Krautsalat.
Das führt leicht in die Irre und verschließt womöglich ein ganzes Universum köstlicher Gerichte. Ich halte mich kurz und serviere dir kein endloses, automatisch generiertes Inhaltsverzeichnis über die Ursprünge und das ganze Blabla zu Tsukemono – dafür gibt es meinen entsprechenden Artikel. Kommen wir zum Wesentlichen.
Entstehung des Rezepts
Hier handelt es sich um ein schnelles Tsukemono vom Typ Shiozuke, also mit Salz. Konkret wird das Gemüse zerkleinert und dann in Salz eingelegt.
Ganz ehrlich: Verwende, was du magst. Ich wollte schon lange ein neues Rezept mit Shiso-Blättern vorstellen, und ich finde, das passt hier richtig gut zusammen. Für mehr Wumms gib Goma-Dare-Sauce dazu.
Die Hauptzutaten des japanischen Krautsalats

Shiso: hat ein köstliches Zitrusaroma mit Noten von Minze und Zimt.
Chinakohl: Er bildet die Basis des Rezepts; du kannst ihn, wie beschrieben, entweder raspeln oder hacken – ganz nach deinem Geschmack.
Japanische Gurke: Du kannst eine normale Salatgurke verwenden, musst dann aber die Menge halbieren.
Togarashi: Ich streue etwas davon als Topping für eine pikante Note darüber – völlig optional.

Japanischer Chinakohlsalat – besser als im Restaurant
Rezept drucken Pinner la recette Ajouter à ma listeZutaten
- 350 g Chinakohlblätter
- 1 japanische Gurke Sie sind etwa halb so groß wie gewöhnliche Gurken
- 1 Esslöffel Ingwer frisch fein gehackt
- 3 Blätter Shiso-Blätter
- 7 g Salz
Anleitungen
- Chinakohl in 1 cm x 4 cm große Streifen schneiden.350 g Chinakohlblätter
- Gurke in 3 mm dicke Scheiben schneiden.1 japanische Gurke

- Wenn Sie eine europäische Gurke verwenden: schälen, der Länge nach vierteln und entkernen, dann in ca. 3 mm dicke Scheiben schneiden.
- Shiso-Blätter in 0,5 cm große Stücke schneiden.3 Blätter Shiso-Blätter

- Gurkenscheiben in eine Schüssel geben, mit Salz bestreuen und 5 Minuten ziehen lassen.7 g Salz

- Übriges Gemüse hinzufügen und mit den Händen gut durchkneten, bis es weich und saftig wird.350 g Chinakohlblätter, 1 japanische Gurke, 1 Esslöffel Ingwer, 3 Blätter Shiso-Blätter

- Kurz unter kaltem Wasser abspülen, bis der Salzgehalt Ihrem Geschmack entspricht.
- So viel Flüssigkeit wie möglich ausdrücken und das Gemüse in eine Servierschüssel geben.
- Abdecken und 30 Minuten kalt stellen.
- Kurz vor dem Servieren mit etwas Sojasauce beträufeln.

So hübsch angerichtet mit dem frischen Grün der Shiso-Blätter und den knackigen Gurkenscheiben, das sah auf dem Teller wirklich aus wie aus einem Food-Magazin. Musste sofort ein Foto machen, bevor alles aufgegessen war 🙂
Habe den japanischen Chinakohlsalat neulich beim Abendessen mit Freunden als Beilage serviert, und die Schüssel war schneller leer als alles andere. Alle waren begeistert vom frischen Shiso-Ingwer-Geschmack und zwei Gäste haben direkt nach dem Rezept gefragt. Wird definitiv wieder gemacht 🙂
Seit wir den Salat einmal zum ersten Grillabend im Frühling gemacht haben, ist er jedes Jahr wieder unser fester Begleiter zu Yakitori und allem vom Rost; das Shiso macht ihn einfach besonders. Wird inzwischen auch an heißen Sommertagen spontan als schnelles, erfrischendes Beilagen-Upgrade vorbereitet 😋
So ein herrlich knackiger Krautsalat, für mich das ultimative Comfort Food mit richtig cozy Vibes, gerade wenn draußen Regen gegen die Scheiben prasselt. Die Kombi aus Shiso, Ingwer und der leichten Salzigkeit hat mich total getröstet 🙂