Fünf Woks, fünf Länder, fünf Möglichkeiten, Reis vom Vortag in ein Hauptgericht zu verwandeln.
Gebratener Reis ist das Universalgericht Asiens. Jedes Land hat seine eigene Version, seine Lieblingszutaten, seine Technik. Vom indonesischen Nasi Goreng bis zum japanischen Yakimeshi bleibt das Prinzip gleich: Kalter Reis, ein glühend heißer Wok und ein paar Minuten reichen aus.
Hier sind fünf Rezepte für gebratenen Reis, die sich lohnen, jedes mit seinem ganz eigenen Charakter.
1. Nasi Goreng 🇮🇩
Indonesisches Nasi Goreng erkennt man an seiner dunklen, fast karamellisierten Farbe. Kecap Manis, diese dickflüssige süße Sojasauce, verleiht ihm diese Farbe und seinen einzigartigen Geschmack. Dazu kommen Garnelenpaste, Chili und ein Spiegelei obendrauf.
In Indonesien ist es das Nationalfrühstück. Bei dir zu Hause ist es vor allem das perfekte Gericht für einen Dienstagabend, wenn noch Reis im Kühlschrank steht.
Authentique Nasi Goreng – Riz frit indonésien

2. Kantonesischer Reis 🇨🇳
Kantonesischer Reis ist der, den wir alle kennen. Rührei, Erbsen, gewürfelter Schinken oder Char Siu, Garnelen. Auf den ersten Blick einfach, aber auf die Technik kommt es an: Der Wok muss rauchend heiß sein, der Reis schön trocken, und die Eier müssen jedes Korn umhüllen.
Die Version, die man in europäischen Restaurants bekommt, ist oft nur eine Annäherung. Diese hier ist die echte, mit selbst gemachtem Char Siu, wenn du es auf die Spitze treiben willst.
Authentique Riz Cantonais

3. Yakimeshi 🇯🇵
Japanischer Yakimeshi ist dezenter als seine chinesischen oder indonesischen Verwandten. Keine Unmengen an Sojasauce, kein Kecap Manis: nur Reis, Butter, helle Sojasauce und Pfeffer. Das Ergebnis ist fein, fast elegant.
In Teppanyaki-Restaurants wird er oft als Beilage serviert, aber mit etwas eingelegtem Gemüse dazu ist er auch für sich allein eine vollwertige Mahlzeit.
Authentique Yakimeshi – Riz Frit Japonais

4. Khao Kluk Kapi 🇹🇭
Dieses Gericht ist das gewagteste auf der Liste. Khao Kluk Kapi ist gebratener Reis mit fermentierter Garnelenpaste. Der Geruch ist intensiv, der Geschmack tief, voller Umami und salzig. Serviert wird er mit süßem Schweinefleisch, Omelettstreifen, Limette und rohen roten Zwiebeln.
Es ist ein thailändisches Streetfood-Gericht, das man außerhalb Thailands nur selten findet. Ein Grund mehr, es zu Hause selbst zu machen.
Khao Kluk Kapi – Riz thaï à la pâte de crevettes et porc sucré

5. Gebratener Reis: Edition Gaumenorgasmus
Hier gibt es kein Herkunftsland, nur puren Genuss. Das ist die „Alles-rein“-Version: Knoblauch, Sojasauce, Sesamöl, Ei, knusprige Zwiebeln. Keine Regeln, keine Tradition, nur das, was funktioniert.
Wenn du noch nie gebratenen Reis gemacht hast, fang mit diesem hier an. Er ist der ideale Einstieg, und das Ergebnis gelingt garantiert.
Riz frit : édition orgasme gustatif
