Ein köstliches malaysisches Wokgericht: Gebratenes Rindfleisch mit Ananas
Hallo zusammen! Wie versprochen gibt es heute wieder ein Rezept aus der malaysischen Küche. Zugegeben: Es ist kein großer Klassiker, sondern eher ein unkompliziertes Alltagsgericht aus dem Wok – mit Pflaumensauce, die dort sehr beliebt ist.
Für dieses Gericht habe ich keine besondere Ursprungsgeschichte gefunden – keine weite Diasporareise wie bei den malaysischen frittierten Schweinefleisch-Rezepten oder dem Gebratenen Rindfleisch mit Ingwer und Frühlingszwiebeln. Das schmälert jedoch nicht den Genuss; es gibt einfach weniger Storytelling.

Was erwartet euch also bei diesem Rindfleisch mit Ananas? Ein schnelles Wok-Gericht mit herrlich süß-saurer Note – nicht mehr und nicht weniger.
Tipps, damit euch das malaysische Rindfleisch mit Ananas perfekt gelingt
Die Marinade
Je länger das Fleisch mariniert, desto besser. Fünf Minuten reichen im Notfall, doch noch mehr Geschmack bekommt ihr, wenn ihr die Marinade frühzeitig ansetzt. Wie beim Rindfleisch mit Zwiebeln ist sie der Schlüssel zum Aroma.

Die Temperatur
Haltet die Temperatur im Wok oder in der Pfanne stets hoch. Wenn ihr größere Mengen zubereitet, bratet die Zutaten portionsweise. Wir wollen braten, nicht köcheln – fällt die Hitze, tritt Wasser aus und das Fleisch wird zäh.
Die Hauptzutaten für gebratenes Rindfleisch mit Ananas

Das Rindfleisch: der Star des Gerichts. Greift zu einem gut marmorierten Stück, das sich kurz braten lässt – es sei denn, ihr es mit Natron zartet
Die Pflaumensauce: eine Mischung aus Pflaumenpüree, Zucker und Gewürzen. Sie schmeckt säuerlicher als Hoisinsauce und wird in Malaysia gern als Dip oder Glasur für Fleisch verwendet. Ihr findet sie mühelos im Asialaden.
Die Ananas: am besten frisch. Zur Not tut’s auch Ananas aus der Dose – achtet dann auf einen geringen Zuckergehalt. Schneidet sie in gleichmäßige Würfel.

Die Austernsauce: ein Klassiker der asiatischen Küche – keine Sorge, sie schmeckt nicht nach Austern, verleiht dem Gericht aber Tiefe und Würze.
Der Shaoxing-Wein: unverzichtbar in der chinesisch inspirierten Küche; im Notfall könnt ihr ihn durch trockenen Sherry ersetzen
Das Sesamöl: sorgt für die charakteristische nussige Note
