Das Rindfleisch in mundgerechte Stücke schneiden (nicht zu klein).
500 g Rindfleisch
Die japanischen Lauchstangen schräg in etwa 1 cm dicke Scheiben schneiden.
2 japanische Lauchstangen
Den gegrillten Tofu mit Küchenpapier trocken tupfen und in 8 Stücke schneiden.
1 Block gegrillter Tofu
Die Shirataki-Nudeln in etwa 10 cm lange Stücke schneiden und 2 bis 3 Minuten kochen, um den typischen Geruch zu entfernen. Abgießen.
120 g Shirataki-Nudeln
Den Shungiku vorbereiten: den Strunk abschneiden, dann die Stiele (und lange Blätter) halbieren.
0.5 Bund Shungiku
Die Shiitake-Pilze vorbereiten: Stiele und harte Ansätze entfernen, die Stiele längs halbieren, nach Wunsch 2 Pilze dekorativ einschneiden und die übrigen Pilze halbieren.
6 Shiitake-Pilze
Alle Zutaten für eine schöne Präsentation am Tisch in Gruppen anrichten (einschließlich des optionalen Gemüses).
Mirin, Sake und Zucker in einen Topf geben. Erhitzen, damit der Alkohol verdampft, und vom Herd nehmen, sobald sich der Zucker vollständig aufgelöst hat.
100 ml Mirin, 100 ml Sake, 2 Esslöffel Zucker
Die Sojasauce hinzufügen und alles gut verrühren. Die Sauce idealerweise über Nacht ruhen lassen (optional), damit der Geschmack harmonischer wird.
100 ml helle Sojasauce
Eier vorbereiten
Die Eier in einzelnen Schälchen verquirlen und vor Beginn des Garens bereitstellen.
4 Eier
Sukiyaki garen
Einen Sukiyaki-Topf oder eine große Pfanne bei mittlerer Hitze erhitzen. Das Rinderfett hineingeben und langsam auslassen, ohne es zu überhitzen.
1 Stück Rinderfett
Eine erste Portion Rindfleisch hineingeben und von einer Seite anbräunen. Etwas Warishita-Sauce angießen und kurz einziehen lassen. Diesen ersten Bissen probieren.
Lauch, Tofu, Shirataki, Shiitake-Pilze und das ausgewählte Gemüse hinzufügen. Eine passende Menge Warishita-Sauce angießen und alles sanft köcheln lassen, bis die Zutaten gut durchgezogen sind; nicht zu schnell zu viel Sauce nachgießen, da der Tofu Wasser abgibt.
Den Tofu mit dem Rinderfett überziehen und das Gemüse weich garen. Falls der Pfannenboden anzusetzen droht, etwas Kombu-Brühe hinzufügen (Wasser + eingeweichter Kombu).
500 ml Wasser, 5 g Kombu
Die gegarten Zutaten an den Rand schieben, erneut Rindfleisch hinzufügen, von einer Seite garen und anschließend auf das Gemüse legen. Einen kleinen Schuss Sauce darübergeben und eher in der Sauce braten als kochen.
Den Shungiku ganz zum Schluss hinzufügen und nur kurz garen. Das Sukiyaki nach und nach direkt während des Garens genießen und die Zutaten dabei in das verquirlte Ei tauchen.
Notizen
Bereiten Sie die Warishita-Sauce am besten gleich in größerer Menge zu: im Verhältnis 1:1:1 aus Sojasauce, Mirin und Sake, anschließend nach Geschmack süßen.
Die Warishita-Sauce hält sich im Kühlschrank etwa 1 Monat; nach 2 bis 3 Tagen Ruhezeit entwickelt sie ein noch tieferes Aroma.
Braten Sie das Rindfleisch immer zuerst an, bevor es schmort; legen Sie es anschließend auf die übrigen Zutaten, damit es nicht zu direkter Hitze ausgesetzt ist.
Verwenden Sie möglichst gut marmoriertes, fein aufgeschnittenes Wagyu oder japanisches Rindfleisch; alternativ zumindest ein gut marmoriertes Stück Fleisch.
Garen Sie Sukiyaki eher wie ein „Braten in der Sauce“ als wie ein Kochen und geben Sie nur so viel Sauce hinzu wie nötig.
Lassen Sie Gemüse und Rinderfett den Sud auf natürliche Weise bilden; die Intensität der Sauce lässt sich beim Essen über die Menge des verquirlten Eis ausgleichen.