Knoblauch, Ingwer, beide Sambalsorten, Tamarindenpaste (falls verwendet), Sojasauce und Fischsauce zu einer glatten Marinade verrühren. Harte, zu einem Block gepresste Tamarinde zunächst in einem Esslöffel heißem Wasser auflösen.
Die Silberhaut auf der Rückseite des Rippchenstrangs entfernen. Ich schiebe dafür meist eine große, kräftige Küchenschere von der Rückseite (der Seite mit den großen, flachen Knochenstücken) ganz unter die Haut, um sie zunächst etwas abzulösen. Ein Messer ist oft zu dünn und spitz, um die Haut gut anheben zu können. Danach lässt sie sich häufig mit der Hand in einem oder zwei Zügen abziehen.
1 Strang Schweinerippchen
Zum Grillen schneide ich den Strang anschließend meist mit der Schere in vier Stücke mit jeweils zwei oder drei Rippen. Für den Ofen eignen sich auch zwei große Stücke sehr gut. Das ist etwas handlicher als der ganze Strang, und die Marinade zieht besser ein.
Die Stücke mit der Marinade bestreichen. Abdecken und in den Kühlschrank stellen. Gelegentlich wenden und die Marinade erneut verteilen. Mindestens eine Stunde marinieren lassen, besser länger, idealerweise über Nacht.
Etwa eine Stunde vorher aus dem Kühlschrank nehmen. Zusammen mit der Marinade in einen Topf geben. Erwärmen und etwa 45 Minuten bei schwacher Hitze garen lassen, knapp unter dem Siedepunkt oder so, dass nur ab und zu eine kleine Blase aufsteigt.
Die Stücke mit einer Zange aus dem Topf nehmen. Etwas ausdampfen und trocknen lassen.
Bei starker Hitze auf den Grill legen und mehrmals wenden. Dabei können die Flammen kräftig hochschlagen.
Oder mit der Unterseite nach unten in eine ofenfeste Form legen. Am besten eine Form mit einem Gittereinsatz verwenden, damit die Hitze auch von unten an die Rippchen gelangt.
Auf dem Grill dauert es wahrscheinlich nicht einmal 10 Minuten. Im Ofen etwa 7 bis 8 Minuten. Ziel ist eine schöne goldbraune Kruste, keine verbrannte, schwarze. Die Rippchen sind bereits gar, darum muss man sich also keine Gedanken mehr machen.
Notizen
Die Marinade nicht wegschütten! Sie ist die perfekte Grundlage für eine köstliche Suppe. Ist es noch zu warm für Suppe? Einfach einfrieren, sobald sie abgekühlt ist. Unbedingt den Inhalt und das Datum auf einem Etikett notieren. Sonst vergisst du bestimmt, was es ist ;-) Ich spreche da aus eigener Erfahrung ;-)Küchenutensilien und Geräte: Kühlschrank, Topf, Grill oder gut vorgeheizter Backofen (240 Grad), Reibe, Knoblauchpresse, bei Zubereitung im Ofen: ofenfeste Form, möglichst mit Gittereinsatz.