Kalt gestellt mindestens 2 Stunden und bis zu 12 Stunden marinieren lassen.
Die Bäckchen nach einer Stunde wenden, danach von Zeit zu Zeit, falls sie länger marinieren.
Aromatische Zutaten
Den Bauchspeck in kleine Würfel schneiden.
150 g luftgetrockneter Bauchspeck,
Die Zwiebel schälen und in dünne Scheiben schneiden.
1 Zwiebel
Die Karotte schälen und in feine Scheiben schneiden.
1 Karotte
Die Selleriestange fein schneiden.
1 Stange Staudensellerie
Die Knoblauchzehen schälen.
4 Zehen Knoblauch
Die Speckwürfel mit dem Schuss Öl in einer hohen Pfanne anschwitzen, nur so lange, bis ihr Fett ausgelassen ist, ohne dass sie Farbe annehmen.
1 Schuss Öl
Zwiebel, Karotte, Sellerie und Knoblauch dazugeben und auf die gleiche Weise anschwitzen, nur bis sie weich werden, ohne dass sie Farbe annehmen.
Die Speck-Gemüse-Mischung aus der Pfanne nehmen und beiseitestellen: In der Pfanne werden anschließend die Bäckchen angebraten.
Anbraten und Stauben
Die Schweinebäckchen abtropfen lassen, dabei die Marinade mitsamt ihren Zutaten aufbewahren.
Die Bäckchen sorgfältig mit Küchenpapier trocken tupfen.
Die Bäckchen in derselben Pfanne anbraten, bis sie auf beiden Seiten gebräunt sind.
Überschüssiges Fett aus der Pfanne abgießen, die Bäckchen dabei in der Pfanne lassen.
Die Bäckchen stauben: direkt in der Pfanne hauchdünn mit Mehl bestäuben, das Mehl dabei nach Möglichkeit durchsieben.
1 EL Mehl
Einige Minuten mit einem Spatel umrühren, damit die Bäckchen rundum gut mit Mehl überzogen sind, ohne das Mehl braun werden zu lassen (höchstens goldgelb), sonst schmeckt die Sauce bitter.
Schmoren
Die Bäckchen in einen Schmortopf geben.
Die Marinade mitsamt allen aromatischen Zutaten darübergießen.
Die angeschwitzte, beiseitegestellte Speck-Gemüse-Mischung dazugeben.
Umrühren.
Die Brühe angießen oder mit Wasser auffüllen, bis das Fleisch gerade bedeckt ist.
1 l Geflügelbrühe
Die Pfefferkörner dazugeben.
1 EL Pfefferkörner,
Je nach verwendeter Brühe salzen.
Salz
Erneut umrühren.
Bei schwacher Hitze langsam zum Simmern bringen.
Zudecken und bei möglichst schwacher Hitze 2 ½ bis 3 Stunden schmoren lassen.
Ab und zu prüfen, ob alles nur ganz leicht simmert.
Idealerweise den Garvorgang nach 2 ½ Stunden unterbrechen und abkühlen lassen, wie bei allen Schmorgerichten.
Am nächsten Tag den Schmortopf wieder auf schwache Hitze stellen und noch einmal 30 Minuten garen.
Notizen
Dieses Rezept ist eine Variante der Daube. Es lässt sich auch mit Rinderbäckchen zubereiten.Stauben bedeutet, in Fett angebratene Fleischstücke mit Mehl zu bestäuben, bevor Flüssigkeit angegossen wird. Das Mehl löst sich allmählich in der Sauce auf, die dadurch Körper bekommt und sanft samtig wird, ohne einzudicken.Die Marinade lässt sich mit etwas Weinessig verstärken, aber sparsam, vor allem wenn die Marinierzeit kurz ist.Garen im Ofen: den zugedeckten Schmortopf bei 120 °C, höchstens 150 °C, in den Ofen stellen und 3 bis 4 Stunden ganz sanft garen.Mit gedämpften Kartoffeln servieren, der Beilage, die am besten zu diesem Gericht passt. Aus den Resten lässt sich ein Parmentier zubereiten.