Kartoffeln mit einer Mandoline oder einem sehr scharfen Messer in hauchdünne Scheiben schneiden. Die Scheiben danach nicht abspülen.
Die Gratinform mit der halben Knoblauchzehe ausreiben, dann Boden und Rand der Form mit Butter einfetten.
0,5 Zehe Knoblauch, 5 g Butter
Schichten
Eine Schicht Kartoffelscheiben leicht überlappend in die Form legen, dann mit Salz, Pfeffer und Muskat würzen. So weiterschichten, bis alle Kartoffeln aufgebraucht sind.
6 Prisen Muskat, 6 Prisen Salz, 6 Drehungen aus der Mühle schwarzer Pfeffer
Milch und Sahne in einer Schüssel verrühren und so angießen, dass die Flüssigkeit die oberste Kartoffelschicht gerade eben erreicht.
10 cl Milch, 15 cl Sahne
Garen im Airfryer
Die Form in den Korb des Airfryers stellen und das Gratin 40 Minuten bei 160 °C garen.
Mit der Spitze eines Messers prüfen, ob das Gratin gar ist: Sie sollte ohne Widerstand bis in die Mitte gleiten. Falls nötig, die Garzeit verlängern.
Servieren
Vor dem Servieren einige Minuten ruhen lassen und direkt in der Form servieren.
Notizen
Die richtige Form: Verwenden Sie eine Form, die für den Airfryer geeignet ist (Keramik, Glas wie Pyrex, bis 200 °C hitzebeständiges Silikon oder eine Aluschale). Lassen Sie etwa 2 cm Abstand zwischen der Oberfläche des Gratins und dem oberen Heizelement, damit die Oberseite nicht verbrennt.Die Scheiben nicht abspülen: Die Stärke ist das einzige Bindemittel (weder Ei noch Mehl) und sorgt dafür, dass die Milch-Sahne-Mischung das Gratin beim Garen schön umhüllt.Dicke der Scheiben: Ideal sind gleichmäßige 2 bis 3 mm dicke Scheiben (eine Mandoline hilft dabei sehr): Ungleichmäßige Scheiben führen zu einem ungleichmäßigen Garergebnis.Flüssigkeitsmenge: Die Flüssigkeit sollte die oberste Schicht gerade eben erreichen. Zu viel Flüssigkeit lässt das Gratin eher kochen als backen (mit suppiger Textur), zu wenig trocknet die Oberfläche aus.Knoblauch: Reiben Sie die Form lieber mit Knoblauch aus, statt gehackten Knoblauch hinzuzufügen, der leicht verbrennt und bitter werden kann.Wenn die Oberseite zu schnell bräunt: In den ersten 20 Minuten mit Aluminiumfolie abdecken und anschließend wieder entfernen, damit sich am Ende eine schöne Kruste bilden kann.Garprobe: Der einzig verlässliche Test ist die Messerspitze in der Mitte: Sie muss ohne Widerstand hindurchgleiten.Aufwärmen: 8 bis 10 Minuten bei 140 °C erwärmen, dann für die letzten 2 Minuten auf 160 °C erhöhen, damit das Gratin wieder knusprig wird.Wissenswertes: Ein klassisches Gratin dauphinois enthält keinen Käse; die Bräunung entsteht allein durch Sahne und Stärke.