Am Vortag die getrockneten Kichererbsen in eine große Schüssel geben und großzügig mit Wasser bedecken, denn sie quellen auf das Doppelte oder sogar Dreifache ihres Volumens auf.
250 g Kichererbsen
Über Nacht einweichen lassen.
Am nächsten Tag die eingeweichten Kichererbsen abgießen, aber nicht kochen, denn sie werden roh zerkleinert. Gekochte Kichererbsen oder solche aus der Dose würden eine Masse ergeben, die im Öl zerfällt.
Falafelmasse
Zwiebel, Knoblauch, Petersilie, frischen Koriander und Chilischote in die Schüssel der Küchenmaschine geben.
1 Zwiebel, 2 kleine Knoblauchzehen, 2 EL glatte Petersilie,, 2 EL Koriander, 1 Chilischote
Zerkleinern, bis alles fein gehackt ist.
Die abgetropften Kichererbsen dazugeben.
Erneut zerkleinern, dabei ab und zu anhalten und die Schüsselwand abschaben, bis alles eine grobe Masse ergibt.
Aufhören, bevor die Masse glatt wird, denn sie soll etwas körniger bleiben als Hummus. Genau das hält die Falafel locker und weich.
Die Masse in eine Schüssel umfüllen.
Kreuzkümmel, gemahlenen Koriander und Salz dazugeben.
1 TL Kreuzkümmel, 1 TL Koriander, 1 TL Salz
Verrühren, bis die Gewürze gut eingearbeitet sind.
Wenn die Falafel nicht sofort frittiert werden, hält sich die Masse in diesem Stadium einige Tage im Kühlschrank oder einige Monate im Gefrierschrank.
Frittieren und Servieren
Das Öl in einen großen Wok oder eine große Pfanne gießen.
Pflanzenöl,
Bei mittlerer bis hoher Hitze auf 180°C erhitzen.
Während das Öl heiß wird, das Backpulver über die Masse streuen und gut untermischen: Das Backpulver kommt erst jetzt dazu, kurz vor dem Frittieren.
1 TL Backpulver
Mit einem Falafelformer die Bällchen einzeln ins heiße Öl setzen, dabei Wok oder Pfanne nicht überfüllen, damit das Öl nicht abkühlt.
Ohne Falafelformer die Masse zwischen den Händen zu walnussgroßen Bällchen rollen und diese dann zwischen den Handflächen ganz leicht flach drücken, bevor sie ins Öl kommen.
Etwa 5 Minuten frittieren, bis die Falafel tief goldbraun sind.
Mit einem Schaumlöffel aus dem Öl heben.
Auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Mit Pitabrot, Tahinisauce, verschiedenem Gemüse und Eingelegtem servieren.
Ein palästinensisches Rezept, so wie man es in der Altstadt von Jerusalem zum Frühstück isst. Dort kauft man die Falafel am Stand in Papiertüten, die je nach dem Betrag gefüllt werden, den man ausgeben möchte. Zu Hause macht man sie gern am Wochenende, um dieses Frühstück wieder aufleben zu lassen.Das Entscheidende: Die Kichererbsen werden nie gekocht. Sie werden nur über Nacht eingeweicht, abgetropft und dann roh mit den Kräutern und Würzzutaten zerkleinert. Ihre rohe Stärke bindet die Masse beim Frittieren, ohne Mehl oder Ei.Falafel lassen sich auch aus einer Mischung von getrockneten Kichererbsen und getrockneten halbierten Ackerbohnen zubereiten. Getrocknete halbierte Ackerbohnen sind außerhalb orientalischer Lebensmittelgeschäfte schwer zu bekommen, deshalb werden in diesem Rezept nur Kichererbsen verwendet. Wer Ackerbohnen hat, kann damit bis zur Hälfte der Kichererbsen ersetzen.