Dieses Rezept folgt dem Stil des Chana Masala aus dem Punjab: ein Tomaten-Zwiebel-Masala, das so lange gebraten wird, bis sich das Öl trennt, und gegen Ende der Garzeit mit Amchur gesäuert wird. Amchur (Pulver aus getrockneter grüner Mango) verleiht dem Gericht seine typische säuerliche Note. Falls Sie keins haben, ersetzen Sie es durch einen Teelöffel Zitronensaft, den Sie erst zugeben, wenn das Curry vom Herd genommen ist, oder durch gemahlenes Anardana (getrocknete Granatapfelkerne).Getrocknete Kichererbsen sind die eigentliche Grundlage dieses Currys: Durch das Einweichen über Nacht und das anschließende Kochen bekommen sie eine feste Konsistenz und einen Geschmack, an den Dosenware nicht herankommt. Für eine schnelle Variante ersetzen Sie sie durch 2 Dosen Kichererbsen (2 x 400 g, also etwa 480 g abgetropft): Lassen Sie das Einweichen und Kochen weg, spülen Sie sie ab und geben Sie sie direkt zum Masala. Das Curry ist dann in rund einer halben Stunde fertig statt in etwa 1 Std. 30 Min., die Nacht zum Einweichen nicht mitgerechnet.Der schwarze Kardamom, der grüne Kardamom und die Zimtstange aromatisieren das Öl, werden aber nicht mitgegessen: Weisen Sie Ihre Gäste darauf hin oder entfernen Sie die Gewürze vor dem Servieren. Das Natron ist nicht unbedingt nötig, macht die getrockneten Kichererbsen aber weicher und verkürzt ihre Kochzeit.