Darauf achten, dass eine der Rührschüsseln ebenso wie die Quirle des Handrührgeräts fettfrei ist. Dafür eignet sich eine frisch gespülte Schüssel. Im Zweifelsfall die Schüssel und die Quirle mit Zitrone abreiben.
Die Eier trennen. Das Eiweiß in eine zuvor entfettete Rührschüssel geben. Das Eigelb kurz verquirlen und beiseitestellen.
3 Eiweiß, 3 Eigelb
Den Puderzucker, den Kakao und die Butter abwiegen. Den Kakao sieben: Er darf keine Klümpchen mehr enthalten, sonst wird die Kakao-Butter-Mischung nicht glatt.
40 g Pudererythrit, 40 g Rohkakaopulver, 100 g Butter (von grasgefütterten Kühen)
Eiweiß
Das Eiweiß mit dem Handrührgerät kräftig schlagen. Es wird weiß und undurchsichtig. Dann luftig und anschließend immer fester.
Nach etwa 2 Minuten beginnen, das Pudererythrit hinzuzufügen. Teelöffelweise zugeben und nach jeder Zugabe weiterschlagen. Zum Schluss eine Prise Salz hinzufügen.
Prise Salz, 4 Esslöffel feiner Zucker
Insgesamt etwa 5 Minuten schlagen. Gegebenenfalls auf niedriger Stufe beginnen, zum Schluss aber unbedingt auf höchster Stufe schlagen. Es muss eine wirklich feste Masse entstehen, die sich beim Umdrehen der Schüssel nicht bewegt. Während der weiteren Zubereitung kurz in den Kühlschrank stellen.
Achtung: Auch nicht zu lange schlagen. Mit normalem Zucker ist langes Schlagen kein Problem. Mit Erythrit kann der Eischnee jedoch wieder zusammenfallen.
Kakao-Butter-Mischung
Die Butter schmelzen. Sie darf nicht zu heiß werden, sondern soll nur flüssig genug sein, um sie verarbeiten zu können.
Etwas Butter zum gesiebten Kakao geben. Mit einer kleinen Gabel verrühren und dabei nach und nach die restliche Butter hinzufügen. Zuletzt das verquirlte Eigelb zugeben.
Fertigstellung
Den Eischnee aus dem Kühlschrank nehmen und zunächst etwas davon mit einem Teigschaber unter die Kakao-Butter-Mischung heben. Sobald die Masse gleichmäßig ist, die Kakao-Butter-Mischung mit dem untergehobenen Eischnee zum restlichen Eischnee in die Schüssel geben. Alles vorsichtig mit dem Teigschaber unterheben, bis eine gleichmäßige Masse entsteht.
Die fertige Masse am besten noch einmal kurz in den Kühlschrank stellen. Die Butter braucht Zeit, um wieder etwas fest zu werden, damit die Mousse eine feste Konsistenz bekommt. Entweder die ganze Schüssel in den Kühlschrank stellen und die Mousse später portionieren oder sie bereits jetzt in kleine Gefäße füllen und fertig portioniert kalt stellen.
Diese Mousse hat einen intensiven Geschmack und eine feste Konsistenz. Eine kleine Menge pro Portion genügt. Dazu passen leicht süß-säuerliche Früchte wie Erdbeeren als köstliche Beilage.
Notizen
Bei der Vorbereitung ist es wichtig, dass das Eiweiß nicht mit Fett oder Eigelb in Berührung kommt.Um sicherzugehen, eine große Rührschüssel und eine kleine Schüssel reinigen (beide möglichst nicht aus Kunststoff). Darauf achten, dass beide absolut fettfrei sind. Im Zweifelsfall kurz mit Zitronensaft ausreiben, mit heißem Wasser ausspülen und mit Küchenpapier trocknen. Bei Bedarf ebenso mit dem Schneebesen oder den Quirlen des Handrührgeräts verfahren.Die erste Schüssel sollte groß genug sein, um darin das Eiweiß zu schlagen. Die zweite, kleine Schüssel zum Trennen der Eier verwenden. Am praktischsten ist es, das Eiweiß über dieser kleinen Schüssel vom Eigelb zu trennen; wenn es gelingt, das Eiweiß jedes Eis in die große Schüssel geben. Wenn es misslingt, etwa weil Eigelb oder Schalenstücke hineingeraten, muss nur 1 Eiweiß entsorgt werden. Wer alles direkt über der großen Schüssel trennt, kann fast darauf wetten, dass es erst beim letzten Ei schiefgeht...Das Eigelb in eine dritte kleine Schüssel geben, die nicht fettfrei sein muss.Utensilien: große Rührschüsseln, große Rührschüssel (nicht aus Kunststoff, entfettet, eventuell mit Zitrone?), Handrührgerät (Quirle ebenfalls entfettet), Teigschaber, kleines Sieb, Küchenpapier.