Einen Topf Wasser zum Kochen bringen. Die Haut vom Hähnchen entfernen.
1 Liter Wasser
Das Hähnchen, die grob geschnittene Zwiebel und den grob geschnittenen Staudensellerie, die Lorbeerblätter und das Brühepulver hinzufügen. Die Hitze reduzieren und knapp eine Stunde sanft köcheln lassen. Es reicht, wenn ab und zu ein kleines Bläschen aufsteigt.
Die Spitzen aller Zehen einer Knoblauchknolle abschneiden. Den Rest der Zehen unversehrt und an der Knolle lassen. Die äußeren Schalen der Knolle entfernen. Die Schalen um die Zehen belassen. Etwas mildes Olivenöl darüberträufeln und in Alufolie wickeln.
1 Knolle Knoblauch
Etwa 40 Minuten im Ofen rösten. Anschließend in der Alufolie abkühlen lassen.
Suppenbasis
Das Hähnchen aus der Brühe nehmen. Den Rest durch ein Sieb gießen. Den Staudensellerie wieder hinzugeben. Die Zwiebel und den Lorbeer entsorgen. Den gerösteten Knoblauch hinzufügen. Dazu einfach die ganze Knolle ausdrücken. Pürieren.
Das Hähnchenfleisch in kleine Stücke zupfen. Kurz beiseitestellen.
Die Sahne zur Brühe geben und wieder auf niedrige Hitze stellen. Die Suppe soll lediglich etwas wärmer als auf Verzehrtemperatur gehalten werden. Nicht erneut zum Kochen bringen. Gleich kommt das Ei hinzu, und dann darf die Suppe nicht zu heiß sein.
200 ml Sahne
Die Eier
Eiweiß und Eigelb trennen. Den Saft der Zitrone zum Eigelb geben und verquirlen.
4 Eier, 1 Zitrone
Das Eiweiß aufschlagen. Es muss nicht so steif sein wie für Baiser, und es müssen sich keine festen Spitzen bilden lassen. Sobald ein fester, aber noch geschmeidiger Schaum entstanden ist und sich das Volumen ungefähr verdoppelt/verdreifacht hat, ist es richtig.
Das Eigelb mit dem Zitronensaft unter Rühren zum Eiweiß geben. Etwas warme Brühe hinzufügen. Erneut aufschlagen. Noch ein- oder zweimal wiederholen. So kann sich das Ei an die Temperatur der Brühe „gewöhnen“ und anschließend problemlos in den Topf gegeben werden.
Die Eiermischung anschließend in den Topf mit der Brühe gießen und vorsichtig mit einem Löffel unterrühren.
Das Hähnchenfleisch hinzufügen.
Zum Schluss Schnittlauch und Petersilie hinzufügen. Eventuell auch etwas Salz und Pfeffer. Meiner Meinung nach ist das hier aber nicht unbedingt nötig.
Schnittlauch, Petersilie, Eine Prise schwarzer Pfeffer, Eine Prise Salz
Notizen
Die Suppe am besten nicht wieder aufwärmen. Höchstens 2 Tage im Kühlschrank aufbewahren.Tipps und Tricks zum Steifschlagen von Eiweiß:Bei der Vorbereitung ist es wichtig, dass das Eiweiß nicht mit Fett oder Eigelb in Berührung kommt.Zur Sicherheit eine große und eine kleine Schüssel reinigen (am besten sind beide nicht aus Kunststoff). Darauf achten, dass beide absolut fettfrei sind. Im Zweifelsfall beide mit Zitronensaft ausreiben, mit heißem Wasser ausspülen und mit Küchenpapier trocknen. Gegebenenfalls mit dem Schneebesen/Handrührgerät genauso verfahren.Alles kurz in den Kühlschrank zu stellen, sorgt oft ebenfalls für bessere Ergebnisse. Zwingend notwendig ist das nicht.Die erste Schüssel muss groß genug sein, um darin das Eiweiß aufzuschlagen. Zum Trennen der Eier die zweite, kleine Schüssel verwenden. Am praktischsten ist es, das Eiweiß über dieser kleinen Schüssel vom Eigelb zu trennen; wenn das gelingt, das Eiweiß Ei für Ei in die große Schüssel geben. Falls es schiefgeht, etwa weil Eigelb oder Schalenstücke hineinfallen, muss nur 1 Eiweiß entsorgt werden. Gibt man alles direkt in die große Schüssel, kann man fast darauf wetten, dass es ausgerechnet beim letzten Ei schiefgeht…Die Eigelbe in eine dritte kleine Schüssel geben, die nicht fettfrei sein muss.Utensilien: Backofen auf 200 Grad, Suppentopf, Stabmixer und elektrisches Handrührgerät, feines Sieb oder Durchschlag, verschiedene Gefäße und kleine Schüsseln.